Weiße Flocken auf grünem Rasen

Es ist 15.42 Uhr auf dem Sportplatz Lüne. Schiedsrichter und Spieler beider Mannschaften begehen zusammen den Platz, auf dem in 18 Minuten der Ball rollen soll. Wo sonst schon erste Gänseblümchen zaghaft aus der Erde ragen, fallen golfballgroße Schneeflocken auf den „noch“ grünen Rasen. Es wird lebhaft diskutiert, spielen wir? Die Entscheidung steht nach zähen Verhandlungen. Es wird gespielt.

Von Anfang an taten sich beide Teams schwer auf dem rutschigen Untergrund, ESV schien jedoch ein wenig besser mit dem schneebedeckten Rasen zurecht zu kommen. Die Mannschaft um Malte Jonas suchte bei jeder Gelegenheit konsequent den Weg in die Offensive, während die Gastgeber fast ausschließlich auf Fehler der ESVer lauerten. Beide Teams rutschten mehr über den weißen Untergrund als ansehnliche Kombinationen zu zeigen. Gefährliche Szenen vor beiden Toren blieben zunächst Zufallsprodukte. Den ersten und einzigen Blackout in Gellersens Defensive nutzte Zeuke mit seiner linken Klebe zum Führungstreffer in der 20. Spielminute. Leer hatte mustergültig im 16er quer gespielt. Im weiteren Spielverlauf wollten keine Tore mehr fallen und so blieb es am Ende, an einem verschneiten Nachmittag beim diesem einen Treffer der Partie.

Am Ende waren sich alle einig, …von dieser Partie werde ich noch meinen Enkeln erzählen. Wir hatten so viel  Schnee wie bei der Schneekatastrophe 1978/79.

Leave Yours +

Keine Kommentare

Die Kommentare sind geschlossen.

  • Kommentare sind geschlossen