Spiel gedreht: ESV II-Mechtersen/Vögelsen II 3:1 (2:1)

P1070121„Wer Eins Null führt, stets hoch verliert“, sagt der Volksmund. Und so sollte es sein, am 7. April 2013, einem wunderbaren Frühlingstag, an dem sich die Zweite von der Kacksenke eindrucksvoll zurückmeldete im Kampf um die Kreisligareservenmeisterschaftsschalenfeier. Im Heimspiel gegen den TSV Mechtersen/Vögelsen II feierte das Team von Trainer Björn Hesse einen verdienten 3:1 (2:1)-Erfolg.

Dass es ein blau-gelber Tag werden würde, gab nicht nur der Lüneburger Himmel bereits ab dem frühen Sonntagmorgen bekannt. Sämtliche Spieler der ESV-Zweiten gingen dermaßen motiviert auf den Platz, dass das Trainerduo Grabowsky/Hesse seine Männer von der Seitenlinie aus bremsen musste. Nicht zu viel, war die Devise, denn man wollte nicht (wie schon allzu oft) früh hoch in Führung gehen, um am Ende noch weitaus höher zu unterliegen. Doch auch das 0:0 nach 20 Minuten reichte dem Trainergespann nicht aus. So beauftragte Hesse zwei seiner wichtigsten Führungsspieler (Berendt, Wasse), ein unglückliches Gegentor mit Selbstbeteiligung zu inszenieren, um der Mannschaft neue Motivation einzuflößen. Es gelang! Das Ganze sah zudem dermaßen peinlich und blöde aus, dass die Wahl zum Spieler des Jahres 2013 bereits entschieden scheint. Nach dem wichtigen 0:1 drehten die Kacksenkenkicker wie geplant auf. Ein langer Pass von Priess landet außen auf Lachenmeyer, der legt quer in die Mitte, wo Jelonek einschussbereit zur Stelle ist – der Ausgleich. Minuten später nimmt Sander eine Flanke direkt ab und trifft – 2:1, der Pausenstand.

P1070129In der zweiten Hälfte gaben sich beide Teams betont lethargisch, abgesehen von einigen, teils heftigen Streitereien um Schiedsrichterentscheidungen. Die Beschwerden gingen meist von Gästespielern aus, obwohl die Entscheidungen häufig zugunsten der Eisenbahner getroffen wurden, was ja richtig ist. Mechtersen kam noch zu einigen Torchancen, aber der Rentner stand so sicher wie selten in seinem Kasten, mit seinen Handschuhen aus magnetisiertem Kruppstahl. Schließlich setzten die Eisenbahner in Person von Lachenmeyer den wichtigen Schlusspunkt: Mit dem 3:1 war der Sack zu.

Da der VfL Bleckede beim SV Ilmenau nicht über ein Unterschieden hinausgekommen ist, kommt nach diesem Sieg wieder Spannung auf an der Spitze der Kreisligareserve. Denn nächsten Sonntag kommt es zum Gipfeltreffen an der Elbe. Gewinnen die Kicker von der Kacksenke, heißt es nach gefühlt endloser Zweitrangigkeit endlich wieder: SPITZENREITER!

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