TSV Radbruch – ESV Lüneburg 0:0

Mit viel Selbstvertrauen war die 1. Herren des ESV Lüneburg nach dem Sieg gegen die LSV zum Auswärtsspiel gegen den TSV Radbruch gefahren. Nicht weniger als 3 Punkte hatte man sich vorgenommen. Heraus kam jedoch nur ein torloses Remis, bei dem keiner der ESV-Akteure so recht wusste, ob er sich freuen sollte oder nicht.

Dem TSV Radbruch merkte man an, daß er gewillt war, ein schnelles Tor zu erzielen, die Gastgeber störten den ESV schon früh beim Spielaufbau. Doch die Defensive um Libero Julian Worthmann stand sicher und brachte sich, wenn überhaupt, nur durch eigene Leichtfertigkeiten in Verlegenheit. Eine dieser Unachtsamkeiten führte beinahe zum Rückstand, als ein Rückpass von Frank Wolfrath vom Gegner erlaufen werden konnte und nur Dank eines Reflexes von Keeper Mario Dresing nicht im Netz landete. Glücklicherweise waren an diesem Tag auch die Radbrucher vor dem Tor zu harmlos.

Mit der Zeit konnten sich die Eisenbahner vom anfänglichen Druck befreien und kamen selbst zu guten Chancen. Die Gäste störten nun selbst sehr früh und hielten dadurch Ball und Gegner vom eigenen Tor weg. Als Dustin Auth sogar einen Elfmeter herausholte, schien sich das Blatt zugunsten des ESV zu wenden. Doch leider konnte der starke Radbrucher Torwart den Strafstoß parieren. Kurz danach gab es die nächste Riesenmöglichkeit zur Führung, als Chris Sturm drei bis vier Gegner aussteigen ließ und auf den freistehenden Jan Walther passte. Dessen Schuss aus 10 Metern fand jedoch wiederum seinen Meister im Radbrucher Keeper.

Insgesamt kann der ESV mit dem Spiel zufrieden sein. Auf der Leistung läßt sich in den kommenden Wochen aufbauen, auch wenn die Eisenbahner ein hartes Restprogramm haben. Aber vier Punkte aus zwei Spielen und die Tatsache, wieder zu Null gespielt zu haben, machen Mut für die Zukunft.

Leave Yours +

Keine Kommentare

Die Kommentare sind geschlossen.

  • Kommentare sind geschlossen