Altliga Ü40 Pokalfinale VFL Lüneburg – ESV Lüneburg 8:9 n.E. (1:1)

Die Sensation ist perfekt – die Altligamannschaft des ESV Lüneburg ist Kreispokalsieger  2013! In einem packenden Finale gegen den VFL Lüneburg holte die Mannschaft einen 0:1 Rückstand auf und drehten auch noch das Elfmeterschießen zu ihren Gunsten.

Die Rahmenbedingungen auf dem LSV-Platz in Hagen  waren perfekt: Bestes Fußballwetter, die Stimmung schon vor dem Anpfiff riesig. Nicht nur der VFL Lüneburg hatte seine Fans moblisiert, auch viele Eisenbahner hatten das Finale in ihr vatertägliches Programm aufgenommen, um ihr Team zahlreich und lautstark anzufeuern. Sowohl in der Anzahl als auch der Lautstärke hatte der ESV dieses Duell schon vor dem Spiel gewonnen! Allerdings hatte der VFL Lüneburg im Vergleich zum Ligaspiel seinen Kader mit einigen Cracks noch mal deutlich aufgerüstet. Alles was Rang und Namen hatte, wurde eigens für dieses Spiel noch einmal reaktiviert. Und beim ESV? Nun, da spielten die gleichen Leute wie immer …

Trotzdem konnte der ESV die Begegnung weitestgehend offen gestalten. Wer bereits das Halbfinale des ESV gegen die SV Scharnebeck gesehen hatte, muss sich angesichts der vielen Parallelen die Augen gerieben haben: Wie schon gegen Scharnebeck lag der ESV schnell mit 0:1 hinten. Ein Steilpass auf VFL-Stürmer Olaf Warneke entblößte die ESV-Abwehr ein einziges Mal, Arno Barth im Kasten des ESV hatte keine Abwehrchance. Doch wie in Scharnebeck war es Marko Peßel, dem der schnelle Ausgleich gelang: Nach einem Abwehrfehler des VFL reagierte er am schnellsten und staubte zum 1:1 ab.

Und fast hätte Marko Peßel den Sack noch zugemacht, als er aus 7 Metern volley abzog, der VFL-Torwart aber gerade noch mit einer Fußabwehr klären konnte. So aber musste der ESV wie bereits im Halbfinale wieder ins Elfmeterschießen. Und auch hier lag der ESV wieder aussichtslos hinten und musste darauf hoffen, das der VFL seinen letzten Elfmeter verschießt, um nicht auszuscheiden. Doch Arno Barth lenkte den Ball von Olaf Warneke über das Tor und nach einigen weiteren Elfmetern musste nun der VFL treffen, um nicht zu verlieren. Arno ahnte wieder die richtige Ecke und wurde so zum Matchwinner für den ESV.

Was folgte, war Freude und ausgelassener Jubel auf ESV-Seiten, der erst am Abend nach einem gemütlichen Grillfest am ESV-Vereinsheim so langsam ausklang. So stellt MANN sich Vatertag vor!

 

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