TUS Neetze Chancenlos gegen starke ESVer

Das Nachholspiel gegen den TuS Neetze  fand am Donnerstag, den 16.05.2013 um 19.15 im Sportpark Lüne statt. Im Hinspiel bekamen die Eisenbahner noch eine fette Klatsche und gingen förmlich unter in Neetze.

Im Vorfeld wurde diskutiert, warum man das Hinspiel verloren hat. War es das ungewohnte Flutlicht, die halbe Bezirksligamannschaft, die bei Neetzes 2. Herren gespielt hatte, oder doch der Schiedsrichter? Sich selbst schloss man als Grund aus!

Dieses Spiel sollte anders werden. Doch Spiele gegen den TuS Neetze sind immer eine Wundertüte, denn man weiß nicht, wie sich Neetze durch seine 1. Herren aus der Bezirksliga verstärkt. Motiviert durch die Patzer der anderen Tabellenkellerkinder und die derzeitige Erkenntnis, dass man durchaus in der Lage ist, ansehnlichen Fussball zu spielen und dabei auch noch das Tor zu treffen, ging die Mannschaft auf den Platz.

Viele Zuschauer stockte der Atem, denn die Mannschaft hatte sich extrem verjüngt. So waren Abwehrjunior Jens Sommer und Abwehrsenior Detlef Pinz nicht im Aufgebot, weil sie im Urlaub weilten.

Die Mannschaft stellte sich wie folgt auf. Marvin im Tor, der Mario ersetzte, der sich im letzten Spiel verletzt hatte. Als Libero der Spitzenart war Julian am start. Neben Julian waren seine 2 Auszubildenen Joschi und Markus, die in diesen Spiel die Neetzer verzweifeln lassen sollten. Auf den 6er Positionen Frank und Jannes. Im Mittelfeld Dustin, der gegen seinen alten Verein spielte, außerdem Lennart und Jan.Offensiv sollten Chris und Lukas die Tore für den ESV schießen. Auf der Bank brannten noch Diego, Stefan und Marko auf ihren Einsatz. Coach Christoph Hasenbein hatte für dieses Spiel ein besonderes Outfit gewählt, was sich später aber als Glücksbringer herausstellen sollte.

Das Spiel begann mit einem Angriff des TuS Neetze. Dieser Angriff ging ins Leere. Anschließend spielte nur noch der ESV. Es wurde schöner Kombinationsfussball gespielt, viel gelaufen und hart gekämpft. Jeder gab mehr als sein Bestes und diese Leistung wurde vorerst mit der deutlichen Überlegenheit belohnt. In der ersten Halbzeit musste der Neetzer Torwart 3x retten, denn Jan, Dustin und Joschi vergaben aus aussichtsreicher Position.

In der 2. Halbzeit ging es weiter offensiv in Richtung Neetzer Tor. Nach einer Ecke Köpfte Jannes Ohde den Ball unhaltbar in das Tor der Neetzer (57 Minute). Die Freude war insbesondere beim Torschützen groß, denn es war bereits sein 2. Tor im 2. Spiel hintereinander. Nach der verdienten Führung spielten die Eisenbahner weiter munter nach vorne. Mit viel Elan und Selbstvertrauen setzte sich Stefan Seyer-Rohde, der inzwischen genauso wie Diego und Marko eingewechselt wurde durch und flankte den Ball auf Chris Sturm, der den Ball mit seinen Locken in die Maschen köpfte. Der ESV führte zuhause 2:0 (67 Minute).

In der 84. Minute bekam der ESV einen Freistoß, der direkt zu einem Konter gegen den ESV führte und Franke den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen hämmerte. Es war ein Gewaltschuss, der den ganzen Frust der Neetzer erahnen ließ. Marvin war chancenlos.

In einem typischen ESV-Spiel bekommt der ESV nun noch mindestens 1 Tor oder verliert sogar. Es kam aber genau andersherum. Der ESV antwortete mit einem Tor durch Marko Peßel (90. Minute) zum Endstand von 3: 1 für den ESV.

Der ESV Lüneburg gewinnt verdient das Spiel gegen den TuS Neetze. Der TuS Neetze war in diesem Spiel chancenlos. Eine grandiose Mannschaftsleistung, die erkennen lassen lässt, dass die Mannschaft den Verbleib in der 1. Kreisklasse nicht nur will, sondern fußballerisch auch leisten kann. Einen Tag später spielten der FC Dynamo und der FC Echem, beides Konkurrenten im Abstiegskampf auch noch unentschieden, was die Aussichten auf den Verbleib in der 1. Kreisklasse steigen lässt.

Der ESV hat heute gezeigt, was er kann, es war ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es sind aber noch 3 Spieltage, mit schweren Gegnern, die die 1. Herren erwartet. Die momentane Konzentration muss nun aufrecht gehalten werden!

Ein großer Dank geht auch Katie, die die Bilder in der Galerie geschossen hat.

NUR der ESV

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