TuS Barskamp – ESV Lüneburg 2:0 (0:0)

Der ESV Lüneburg hat den ersten Matchball um den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse vergeben. Mit 0:2 verloren die Eisenbahner beim TuS Barskamp ein Spiel, welches nicht durch die spielerische Klasse, sondern wegen des unter Wasser stehenden Platzes vielmehr durch Glück entschieden wurde.

Dennoch erwischte der ESV den besseren Start und konnte in der 1. Halbzeit leichte Feldvorteile für sich verbuchen. Soll heißen: Der Ball bliebt meist dort in einer Pfütze liegen, wo gerade ein ESVer stand. Dennoch reichte es nicht für einen Treffer, da Christoph Hasenbein mit einem schönen Weitschuss nur knapp das Tor verfehlte.

Ansonsten wurde viel Kampf und Krampf geboten, was jedoch niemandem zum Vorwurf gemacht werden soll. Die Platzverhältnisse ließen einfach nicht mehr zu. Die meiste Zeit blieb die Partie dabei auch fair, nur zwei unschöne Situationen erhitzten die Gemüter der Eisenbahner. In beiden Fällen war ESV-Keeper Mario Dresing der Leidtragende, als er beim Herauslaufen aus seinem Tor brutal mit der Sohle voraus umgegrätscht wurde. Blieb das erste Foul dieser Art unverständlicher Weise noch ungestraft, zückte der Schiedsrichter beim zweiten Mal sofort die rote Karte. Glücklicherweise konnte Mario jeweils nach kurzer Behandlung weiterspielen, doch in diesen beiden Situationen hätte Schlimmes passieren können.

Daß von Barskamper Seite auf den Platzverweis noch mit Unverständnis reagiert wurde, macht die Sache schon fast kurios, zumal es für Barskamp noch allenfalls um die goldene Ananas geht.

Ach ja, es wurde dann auch noch versucht, Fußball zu spielen. Das machte Barskamp in der zweiten Halbzeit besser als der ESV, der sich eine zeitlang zu weit zurückzog und prompt zwei Treffer kassierte (64. und 69.). Auch in Überzahl war die Mannschaft in den letzten 20. Minuten dann nicht mehr in Lage, trotz drückender Überlegenheit noch einmal zurückzukommen.

Leave Yours +

Keine Kommentare

Die Kommentare sind geschlossen.

  • Kommentare sind geschlossen