LSK II – ESV Lüneburg 2:0 (1:0)

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres mussten die Kicker aus der Kacksenke beim derzeitigen Tabellendritten LSK II antreten. Der große tabellarische Unterschied machte sich jedoch kaum bemerkbar, denn der ESV spielte von Beginn an gut mit. So entwickelte sich ein munteres, allerdings höhepunktarmes Spiel, das durch die gute Abwehrarbeit beider Mannschaften dominiert wurde. Not gegen Elend, wie es LSK-Trainer Otto Jurischka gesehen haben wollte, war es unserer Meinung nach nicht.

Julian Wortmann (links, gelbes Trikot) machte ein starkes Spiel im defensiven Mittelfeld des ESV

Volle Ränge im ESV-Fanblock

Überraschenderweise wurde das Spiel nicht auf dem B-Platz, sondern im LSK-Stadion ausgetragen. So fand auch der fünf Mann starke Anhang des ESV noch ein lauschiges Plätzchen auf der Tribüne des Stadions und trieb von dort aus die eigene Mannschaft unermüdlich an. In der 30. Minute wurde es erstmal ruhiger im ESV-Fanblock, als ein LSK-Stürmer nach missglückter Abseitsfalle der Gäste alleine auf das von Rentner (der heißt wirklich so!) gehütete Tor zusteuerte und überlegt einschob. Insgesamt ging die Führung zu dieser Zeit in Ordnung, da sich der LSK trotz einiger guter Chancen des ESV durch Walther, Ohde und Auth etwas mehr um das Spiel bemühte als der ESV. Dies sollte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit ändern, die passend zum ESV-Spiel mit einer starken Windböe eingeleitet wurde. Es begann nun die spielerisch stärkste Phase der Gäste vom Klärwerk, aus der jedoch wieder einmal kein Kapital in Form von Toren daraus geschlagen werden konnte. Es kam, wie es kommen musste: Der LSK verlegte sich im eigenen Stadion aufs Kontern und nutzte einen davon mustergültig gegen die aufgerückte ESV-Abwehr durch Schreiber (65.).

Fazit: Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem Favoriten, aber der LSK – und hier stimme ich Otto Jurischka zu – war in den entscheidenden Phasen einfach cleverer.

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