ESV Lüneburg – TuS Barskamp 0:1 (0:0)

Man achte auf den Handschuh: Mario Dresing ist in seiner zweiten Saison bereits Eisenbahner durch und durch.

Man achte auf den Handschuh: Mario Dresing ist in seiner zweiten Saison bereits Eisenbahner durch und durch.

Die 1. Herren des ESV Lüneburg konnte auch im vierten Spiel in Folge keine Punkte sammeln, verlor gegen den TuS Barskamp unglücklich mit 0:1. Lange Zeit war man dem (zu dieser Zeit) Tabellenzweiten aus Barskamp mindestens ebenbürtig, doch das späte Gegentor sorgt nun dafür, daß sich die Eisenbahner erst einmal dort befinden, wo sie nicht sein möchten und nach eigenem Anspruch auch nicht hingehören – im Tabellenkeller.

Ebenso unglücklich wie die Niederlage ist die Verletzung von ESV-Keeper Mario Dresing, der bereits nach wenigen Minuten nach einem „Zusammenprall“ mit dem gegnerischen Stürmer das Spielfeld mit einer Gehirnerschütterung und Schleudertrauma verlassen musste. Das in Barskamp wenig Rücksicht auf die Torhüter genommen wird, weiß man beim ESV spätestens seit dem Spiel aus dem letzten Jahr, in dem es auch zwei Aktionen dieser Art gab. Leider kam Mario diesmal nicht so glimpflich davon wie damals, wir von Seiten des ESV wünschen gute Besserung.

Die ansonsten faire, aber nur durchschnittliche Kreisklassenpartie war ansonsten weitgehend arm an Höhepunkten. Beide Teams neutralisierten sich oft schon im Mittelfeld und so konnte der ESV nach der ersten Halbzeit keine echte Torchance verbuchen.

20130915_165257Als in der zweiten Halbzeit die Kräfte nachließen, wurde das Spiel etwas offener und der ESV erspielte sich eine sehr gute Chance durch Dustin Auth, der mit einem schönen Pass von Jochen Blunck steil geschickt wurde, aber letztlich am gegnerischen Torwart hängenblieb. Auf der anderen Seite konnte sich auch ESV-Keeper Marvin Müller, der für Mario Dresing eingesprungen war, mehrfach im 1:1 Duell auszeichnen. Lediglich in der 88. Minute war er chancenlos, als sich Barskamp über die rechte Seite des ESV durchkombinierte und zum 0:1 traf. Daß dem ESV kurz zuvor ein klarer Handelfmeter verwehrt wurde, passte an diesem verkorsksten Nachmittag einfach ins Bild.

Bereits am heutigen Dienstag abend steht das Nachholspiel beim TuS Hohnstorf an und bietet dem ESV die Chance, die Niederlage gegen Barskamp wieder gut zu machen. Bleibt nur zu hoffen, daß sich das Glück endlich auch einmal auf die Seite der Eisenbahner schlägt, denn vom Einsatzwillen und der spielerischen Qualität kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen.

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