Flutlichtfluch aufgehoben

In einem Nachholspiel besiegte die 1. Herren des ESV Lüneburg den TuS Hohnstorf mit 2:1 (2:0). In einem intensiven Spiel auf hohem Niveau musste der ESV gegen sehr gut eingestellte Hohnstorfer seine bislang beste Saisonleistung zeigen, um zu gewinnen.

Chris Sturm, hier gegen Radbruch, machte ein ganz starkes Spiel und bereitete beide ESV-Treffer mustergültig vor.

Chris Sturm, hier gegen Radbruch, machte ein ganz starkes Spiel und bereitete beide ESV-Treffer mustergültig vor.Chris Sturm machte ein ganz starkes Spiel und bereitete beide ESV-Treffer mustergültig vor.

Das Spiel begann kämpferisch, wobei der ESV den besseren Start hatte und zumindest in den ersten 25 Minuten klar die Spielführung übernahm. Der Ball lief schnell und sicher und es wurden sich viele Möglichkeiten herausgespielt. Nach 22 Minuten konnte sich Chris Sturm toll im 16er gegen mehrere Hohnstorfer durchsetzen und den Ball quer auf Dustin Auth legen, der zum Führungstreffer für die Eisenbahner und zu seinem 2. Saisontor traf. Wenige Augenblicke später konnte Keeper Marvin Müller, der für den verletzten Mario Dresing einsprang, einen langen Abstoß treten, der von Chris Sturm direkt in die Gasse weitergeleitet werden konnte. Jan Walther spitzelte mit viel Gefühl den Ball am gegnerischen Keeper vorbei ins Netz zur 2:0 Führung. Anschließend war die Partie recht ausgeglichen. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit wurde es sehr wuselig und hektisch auf dem Platz,weil die ESVer ihre Ordnung verloren hatten, doch man konnte sich in die Pause retten.

Auch Florian Carlsen (gelbes Trikot), hier gegen Gellersen, spielte eine tolle Partie auf dem linken Flügel.

Auch Florian Carlsen (gelbes Trikot), hier gegen Gellersen, spielte eine tolle Partie auf dem linken Flügel.Auch Florian Carlsen (gelbes Trikot), hier gegen Gellersen, spielte eine tolle Partie auf dem rechten Flügel.

In der 2. Halbzeit spielte der TuS Hohnstorf mit 4 Stürmern, was besonders für die Defensive beim ESV viel Arbeit bedeutete. Nach viel Druck konnte der TuS Hohnstorf auch ein Tor erzielen. Ein Abstauber, nachdem Marvin vorher stark gehalten hatte. Der TuS Hohnstorf witterte nun seine Möglichkeiten das Spiel mit einem Unentschieden zu beenden oder sogar noch zu gewinnen, drückte ordentlich. Aus den daraus entstehenden Kontern konnte der ESV leider kein Kapital schlagen.

Am Ende war es jedoch ein verdienter Sieg der Eisenbahner gegen einen der stärksten Gegner bisher, dass musste selbst der Trainer des TuS Hohnstorf im Interview auf Luenesport.de zugeben.

Der ESV, der in den letzten Jahren alle Spiele unter Flutlicht verloren hatte, konnte an diesem Abend nun den Bann brechen und den Fluch verdammen.

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