TuS Reppenstedt II – ESV Lüneburg 2:6 (2:4)

Joschka Schiller bereitete zwei Tore mustergültig vor.

Joschka Schiller bereitete zwei Tore mustergültig vor.

So offensivfreudig präsentierte sich der ESV schon lange nicht mehr: Mit 6:2 gewannen die Eisenbahner beim TuS Reppenstedt II. Neben vielen schönen Toren zeigte der ESV jedoch auch Schwächen in der Defensive.

Bereits zur Pause führte der ESV mit 4:2, doch mit etwas Pech hätte das Ergebnis auch umgekehrt lauten können, denn auch Reppenstedt hatte in der 1. Halbzeit zahlreiche Einschußmöglichkeiten, die sie allerdings fahrlässig vergaben. Bezeichnend die Situation, als der Reppenstedter Stürmer nach einem Abpraller vom Pfosten das leere Tor nicht traf. Teammanager Marcus Niedling, der den verhinderten Stefan Seyer-Rhode auf und neben dem Platz vertrat, hatte alle Mühe, seine Nebenleute zur Ordnung zu rufen.

Jochen Blunck, hier gegen Gellersen, erzielte nach eigener Aussage seinen ersten Dreierpack überhaupt.

Jochen Blunck, hier gegen Gellersen, erzielte nach eigener Aussage seinen ersten Dreierpack überhaupt.

Was die Eisenbahner in der Offensive anboten, war jedoch überragend. Dazu kam eine eiskalte Effizienz, die man vom ESV eigentlich gar nicht kennt, denn beinahe jeder Schuss war ein Tor. Mit drei Treffern stach Mittelfeldmotor Jochen Blunck aus einer starken ESV-Elf heraus. Endlich platzte auch bei ihm der Knoten, denn normalerweise schießt er nur im Training oder beim Aufwärmen die Netze kaputt.

Erzielte den schönsten Treffer des Tages (sowie ein weiteres Tor): Dustin Auth

Erzielte den schönsten Treffer des Tages (sowie ein weiteres Tor): Dustin Auth

Sehr stark war auch Dustin Auth, der schon in Hohnstorf getroffen hatte und auch hier mit zwei Toren glänzte. Beide Treffer wurden von Joschka Schiller mustergültig und auf ähnliche Weise vorbereitet, als dieser mit viel Platz über die rechte Seite kam und seine präzise Flanke jeweils genau auf dem Kopf bzw. Fuß von Dustin landete. Das 3:0 von Dustin war von den vielen sehenswert herausgespielten Toren zugleich auch das schönste: Mit einer Direktabnahme per Seitfallzieher schlenzte er den Ball in den Winkel.

Chris Sturm und Jan Walther hatten allen Grund zur Freude.

Chris Sturm und Jan Walther hatten allen Grund zur Freude.

Auch Chris Sturm konnte sich nach einer wunderschönen Kombination in die Torschützenliste eintragen. Diesen Treffer hatte sich der kleine Stürmer redlich verdient, denn wie schon in den Spielen zuvor ackerte Chris wieder unermüdlich, machte gefühlte 20.000 Bälle vorne fest und legte immer wieder für seine Mitspieler auf.

Insgesamt ein hochverdienter Sieg für den ESV, der Mut für das kommende Heimspiel gegen den TSV Radbruch macht.

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