Lüneburger SV – ESV Lüneburg 3:1 (0:0)

20131020_163814Mit 1:3 hat die 1. Herren des ESV Lüneburg das Auswärtsspiel bei der Lüneburger SV verloren. Die Eisenbahner zeigten dabei eine gute Leistung und waren fast auf Augenhöhe mit dem Aufstiegsfavoriten.

Trotz zahlreicher Absagen – mit Stefan Seyer-Rohde, Chris Sturm, Lukas Montag, Dustin Auth, Marcus Niedling, Joschkar Opalka und Julian Wortmann fehlte mehr als die halbe Stammelf – war der ESV insbsondere in der ersten Halbzeit mindestens ebenbürtig. Das lag auch an einer stabilen Abwehr, in der Sascha Beinecke nach langer Verletzungspause sein Comeback als Libero gab. Auch sein Nebenmann Marc Arndt, der zuvor bereits in der 3. Herren gespielt hatte, zeigte als Niedling-Vertreter eine Topleistung.

Nach seinem tollen Tor zauberte Jannes Ode in der Kabine noch weiter.

Nach seinem tollen Tor zauberte Jannes Ode in der Kabine noch weiter.

Flügelspieler Lennart Last, der in Ermangelung eines echten Stürmers in der Spitze aufgestellt worden war, hatte Mitte der ersten Halbzeit sogar die Riesenchance zur Führung, als er nach einem Fehlpass des Gegners allein auf das Tor der LSV zulief. Das 1:1 Duell entschied jedoch der LSV-Keeper mit einem Reflex für sich.

Weil die Gastgeber nur schwer in Tritt kamen, hatte der ESV auch die nächste gute Chance: Eine Freistoßflanke von Jochen Blunck verfehlte den Kopf von Paul Balogh und danach auch den Pfosten nur knapp. Das 0:0 zur Pause war schon fast schmeichelhaft für die Gastgeber.

Dies änderte sich jedoch zu Beginn der 2. Halbzeit: Nachdem der ESV einige Wechsel vorgenommen hatte, stimmte die Zuordnung nicht mehr und die LSV gewann ein deutliches Übergewicht. Zwei Tore innerhalb von 10 Minuten waren die Folge, erst danach legte der ESV wieder einen Zahn zu und Jannes Ode stellte zehn Minuten vor Schluss mit einem traumhaften Heber wieder den Anschluß her. Dennoch reichte es nicht zu mehr, und kurz vor Ende der Partie gelang der LSV nach einem Konter noch das 3:1.

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