ESV Lüneburg – Dynamo Lüneburg (1:1)

Im ersten Spiel der Rückrunde musste sich die 1. Herren des ESV im Stadtderby gegen den FC Dynamo Lüneburg mit einem 1:1 begnügen. Trotz einer durchschnittlichen Leistung wäre jedoch auch ein Sieg für die Eisenbahner möglich gewesen.

Die Personalsituation beim ESV war vor der Partie mal wieder deutlich angespannt. Torwart Marvin Müller hatte sich beim Spiel der 2. Herren am Vormittag verletzt, stellte sich jedoch selbstlos in den Dienst der Mannschaft und spielte mit einem dicken Verband um das lädierte Knie. Danke dafür!

20131117_151725Zwar fiel mit Sascha Beinecke nur ein Spieler verletzungsbedingt aus, dennoch musste das Team die Absagen von 8 weiteren Stammspielern verkraften. Zwei weitere Spieler hatten bei einer Feier am Vorabend zu tief ins Glas geschaut und waren daher meilenweit von ihrer Normalform entfernt.

Doch mit Aushilfen aus der 2./3. Mannschaft konnte der ESV auch die zahlreichen Ausfälle adäquat kompensieren und übernahm sogleich die Kontrolle über das Spiel. Wirklich zwingende Chancen konnten sich die Gastgeber trotz spielerischen Übergewichts jedoch nicht herausspielen. Das Spiel plätscherte in der ersten Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin, erst in der zweiten Halbzeit wurde die Partie etwas offener.

Infolge einer Drangperiode des ESV fiel die Führung für den ESV: Eine Freistoßflanke von Jochen Blunck erreichte den Kopf von Dustin Auth, der zum 1:0 einnicken konnte.

Doch wie immer nach einer Führung ließ der ESV spürbar nach, während Dynamo nun mehr Druck auf das ESV-Tor ausübte. Ein Schuss von Dynamo-Torjäger Ahrens ging noch knapp am Tor vorbei, etwas später führte ein etwas ungeschickt geführter Zweikampf zu einem Elfmeter für den FC, der sicher verwandelt wurde.

Danach war wieder der ESV am Drücker: Stefan Seyer-Rohde fasste sich ein Herz und zog aus 20 Metern einfach mal ab, doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. In der 90. Minute wurde es dann kurios: Ein Freistoß von Jochen Blunck krachte an den Pfosten, sprang zurück ins Feld. Chris Sturm versuchte, den Abpraller zu erreichen, verfehlte ihn aber knapp. Nicht so ein Dynamo-Spieler, der den Ball bei der Klärung aber beinahe noch im eigenen Tor untergebracht hätte.

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