ESV Lüneburg – MTV Handorf 1:3 (1:2)

Viel vorgenommen hatte sich die 1. Herren des ESV Lüneburg im Heimspiel gegen den MTV Handorf, wollte man das Jahr doch einem „Dreier“ auf der Weihnachtsfeier gemütlich ausklingen lassen. Wieder einmal scheitertern die Kacksenkenkicker – weniger am Gegner als vielmehr an der eigenen Courage.

Spielertrainer Christoph Hasenbein erzielte per Volleyabnahme das 1:0 für den ESV

Es begann eigentlich alles optimal für den ESV, der mutig begann und sofort die Kontrolle über das Spiel übernahm. Das starke Pressing des ESV beeindruckte die Gäste zwang sie zu vielen Fehlpässen und Ballverlusten. Folgerichtig fiel in der 33. Minute das 1:0 für die Gastgeber: Eine Ecke klärte der Handorfer Keeper nur halbherzig vor die Füße von Spielertrainer Christoph Hasenbein, der das Leder volley in die Maschen drosch.

ESV-Keeper Rainer Diettrich machte ein sehr starkes Spiel (Spielzene ESV – TuS Neetze II)

Das Gegentor schien jedoch ein Weckruf für den MTV Handorf zu sein, denn die kamen nun immer besser in Fahrt. Von der Unsicherheit der ersten halben Stunde war nun nichts mehr zu sehen, der MTV zeigte nun (leider), warum er mittlerweile auf Platz 4 der Tabelle steht. Noch vor der Pause drehten sie das Spiel mit zwei Treffern. Das erste Gegentor fiel per Kopf nach einem Freistoss, hier sah die Hintermannschaft des ESV nicht gut aus (37.). Auch beim zweiten Gegentor war man zu nachlässig, als ein Handorfer sich über die linke Seite durchsetzte und flach in den 5-Meter-Raum passte. Beim Versuch zu klären hämmerte ESV-Verteidiger Frank Wolfrath die Kugel dann ins eigene Netz (42.).

Immerhin konnte der ESV die zweite Halbzeit wieder weitestgehend ausgeglichen gestalten und hatte auch zwei „Hundertprozentige“ durch Stefan Seyer und Dustin Auth. In beiden Fällen parierte Gästekeeper Wedemann jedoch glänzend. Auch auf der anderen Seite ergaben sich sehr gute Möglichkeiten für den MTV, die der ebenso gut aufgelegte ESV Schlussmann Diettrich entschärfen konnte. Dennoch musste auch er noch einmal hinter sich greifen, nachdem eine Abseitsfalle seiner Vorderleute misslang und der Handorfer Aschmann ungehindert zum entscheidenden 1:3 vollenden konnte (58.).

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