Der ESV macht sich unbeliebt …

Der VFL Lüneburg (blaue Trikots) sicherte sich den Turniersieg beim Altliga-Turnier

Der VFL Lüneburg (blaue Trikots) sicherte sich den Turniersieg beim Altliga-Turnier

Taktikbesprechung der schwedischen "Oldboys" mit Gastspieler Matthias "Forke" Forker

Taktikbesprechung der schwedischen „Oldboys“ mit Gastspieler Matthias „Forke“ Forker

Das eigene Turnier zu gewinnen, kommt meist nicht gut an. Während die Ü40 des ESV dieses ungeschriebene Gesetz achtete und dem VFL Lüneburg den Turniersieg beim diesjährigen ESV-Hallenmasters überließ, zeigte sich die 1. Herren des ESV uneinsichtig und sackte schamlos den Titel beim Herrenturnier ein.

Abseits dieser Gemeinheit war das Turnier jedoch wieder einmal ein voller Erfolg, was nicht zuletzt den Organisatoren Klaus Schreiber, Malte Jonas, Jens Sommer und ganz besonders Mastermind Björn Hesse zu verdanken ist. Letzterer hatte nicht nur in wochenlanger Kleinarbeit einen tagfüllenden Spielplan epischen Ausmaßes ausgetüftelt, sondern sich auch geradezu rührend um unsere schwedischen Gäste von Tanums IF gekümmert, die extra für dieses Turnier mit drei Mannschaften angereist waren.

Das Altliga-Team der Schweden war es dann auch, das im morgendlichen Ü40-Turnier die erste Duftmarke setzte. Obwohl durch zwei Gastspieler des ESV stark geschwächt, setzte sich die Mannschaft aus Tanum problemlos in Ihrer Gruppe durch, selbst der Gastgeber und spätere Finalist ESV hatte hier keine Chance. Im Viertelfinale machten sich jedoch die Reisestrapazen bemerkbar und die Schweden waren nach einem unglücklich verlorenen Penaltyschießen ausgeschieden.

Besser machte es der ESV, der sich im Halbfinale knapp gegen den hoch gehandelten MTV Treubund Lüneburg durchsetzen konnte. Im Finale traf die Mannschaft um Hallenlegende Klaus Schreiber wieder einmal auf ihren Angstgegner VFL Lüneburg, der wie so häufig eine Nummer zu groß für den ESV war und das Finale mit 3:1 gewann.

Beim Herrenturnier gingen gleich drei ESV-Mannschaften ins Rennen, was die Aussicht auf einen Erfolg zumindest eines dieser Teams deutlich erhöhte.

Die 1. Herren des ESV zeigte nach dem Turniersieg kein Anzeichen von Reue

Die 1. Herren des ESV zeigte nach dem Turniersieg kein Anzeichen von Reue

Eine Taktik, die sich auszahlte, denn immerhin gelang einer ESV-Mannschaft tatsächlich der Sprung ins Viertelfinale. Hier warfen die Eisenbahner mit einem minimalistischen 1:0 zunächst den Kreisklassenkonkurrenten Dynamo Lüneburg aus dem Turnier, im Halbfinale gelang sogar ein 2:0 gegen Germania Breselenz. Im anderen Halbfinale konnte sich Vorjahressieger FC Echem gegen die starke Mannschaft des SC Kirchweyhe/W’weyhe durchsetzen. In einem ausgeglichenen Finale fielen in der regulären Spielzeit keine Tore und so musste ein Penaltyschießen für die Entscheidung des Turniers sorgen. Hier hatte der ESV in Andreas Scholz sowohl den besseren Torhüter, als auch die sichereren Schützen. Dustin Auth und Jochen Blunck trafen für den ESV und sorgten somit für den unverschämten Turniersieg.

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