Der Lokführer: ESV Präsident Hans-Werner Heitsch

Hans-Werner Heitsch führt den ESV Lüneburg als 1. Vorsitzender seit vielen Jahren. Weil er eine so tolle ehrenamtliche Arbeit leistet, wurde er mit dem Hans-Stelljes Preis von der Sparkassenstiftung Lüneburg ausgezeichnet. Der Preis war mit 1000,- € dotiert. Eigentlich müsste Hans-Werner damit seiner Frau einen großen Blumenstrauß kaufen, denn er wendet sehr viel Zeit für den Verein auf. Doch die beiden sind im Herzen Eisenbahner und wissen um die tolle ehrenamtliche Arbeit, die den ESV Lüneburg zu dem besonderen und außergewöhnlichen Verein machen, der er heute ist. Also spendete Hans-Werner 500 € für das Dankeschönfest am vergangenem Wochenende.Großartig!

Der ESV Lüneburg möchte sich noch einmal recht herzlich für die tolle Arbeit, das großartige Engagement, den aktiven Einsatz und ausnahmslos ehrenamtliche Arbeit für den Verein bedanken. Ohne Dich wäre der Verein nicht annähernd so schön, wie er derzeit ist. Danke Werner.

Laudatio für Hans-Werner Heitsch aus Anlass der Verleihung des Hans-Heinrich-Stelljes-Preises 2013

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Hans-Werner ( 3. von Links ) wird mit dem Hans-Steltjes Preis der Sparkassenstiftung ausgezeichnet.
Es freuen sich mit ihm ( von Links ):
Oberbürgermeister Mädge, Karl Reinhold Mai (Sparkasse Lüneburg) und Landrat Nahrstedt
Quelle für Foto: Sparkassenstiftung Lüneburg

Sein Vater, Erich Heitsch, war leidenschaftlicher Eisenbahner und bereits im Eisenbahner Sportverein Lüneburg von 1934 e.V. sehr aktiv. Wie aber kommt es, dass der „Nicht-Eisenbahner“ und ehemalige Verwaltungsbeamte Hans-Werner Heitsch sich als „Eisenbahner“ bekennen darf? Zum Einen liegt die Begründung sicher in der Person des Vaters. Zum Anderen durften Eisenbahner-Sportvereine unter bestimmten Bedingungen bis zu 50% Nicht-Eisenbahner als Mitglieder aufnehmen.
Nun zur Person Hans-Werner Heitsch und ein wenig im Bilde geblieben: Sein Baujahr: 1949. Da gab es noch die richtigen Dampfloks, z.B. der Baureihen 01 und 03. Sie waren von dauerhafter und unermüdlicher Qualität, es zischte ordentlich, wenn sie sich in Bewegung setzten, und sie waren vor allem verlässlich am Ziel. Einmal Lokführer zu sein, gehört seit Generationen zu vielen Kinderwünschen, Lokführer, ein angesehener Beruf, mit Aufstiegschancen.
Ein solcher Lokführer ist Hans-Werner Heitsch geworden, allerdings nicht von Beruf, sondern im Ehrenamt und auch mit wahrgenommenen Aufstiegsmöglichkeiten. Mit 24 Jahren bereits Schriftführer seines Vereins, dann Pressewart, später Geschäftsführer, Kassen- und Sozialwart und schließlich seit 2005 1. Vorsitzender des Eisenbahner Sportvereins Lüneburg. Ein „Nicht-Eisenbahner“ der Lokführer des ESV. Etwa doch ein Eisenbahner?
Ja! Und das aus voller Überzeugung, mit unermüdlichem Einsatz, verlässlich, pünktlich, ausdauernd, unverwüstlich, eben wie die guten alten Dampflokomotiven. Es zischt natürlich auch mal, wenn man etwas bewegen will oder in Gang bringen muss. Das wissen auch die 350 Mitglieder seines ESV und all jene, die z.B. mit dem Abriss der ESV-Sporthalle am Bahnhof befasst gewesen sind. Beharrlich, geradlinig, unausweichlich, wie auf Schienen hat sich Hans-Werner Heitsch für angemessene Ersatzmöglichkeiten eingesetzt und pünktlich auch sein Ziel erreicht. Ein Eisenbahner eben.
Ein kurzer Exkurs: Es gibt mehr als 300 Eisenbahner-Sportvereine in Deutschland. Sie sind in einem eigenen Dachverband organisiert, ihre Angebote erfüllen eine präventiv medizinische Funktion, charakterisiert durch Breitensport und gestaltete Freizeit.
Wer einen Verein, einen Eisenbahnzug, führen will, muss auf die Lok, gehört nicht ins Bremserhäuschen, schafft, aber ist kein Schaffner, muss die zielführenden Weichenstellungen und auch frühzeitig mögliche Warnsignale erkennen.
Seine Berufs- bzw. Ehrenamtserfahrungen zugleich anderen verfügbar zu machen, ihnen einen Dienst zu erweisen, gehört zum unverzichtbaren Ethos in unserer Gesellschaft. Das alles ist Hans-Werner Heitsch vorzüglich gelungen, in seinem Verein, dem Kreissportbund, dessen monatliche KSB-Mitteilungen er seit vielen Jahren als Schriftleitung, Redaktion, im Sinne des Pressegesetzes verantwortlich, gewissenhaft, zuverlässig und pünktlich herausgibt, sowie im Lüneburger Sportbeirat. Dafür hat er Dank und Anerkennung erfahren und auch zahlreiche Ehrungen erhalten.
Wenn er heute die Auszeichnung mit dem Hans-Heinrich-Stelljes-Preis 2013 erhält, ist dies ein öffentlicher Dank für 40 Jahre ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement und zugleich für die Duldsamkeit seiner Familie, die dieses zugelassen hat.
Ich gratuliere dir und deiner Familie zu dieser Auszeichnung und bedanke mich zugleich im Namen des Lüneburger Sportbeirates für deine langjährige Mitarbeit und Loyalität!
Karl-Ernst Horn, Sprecher des Lüneburger Sportbeirates

Die Fußballer schließen sich den tollen Worten an!!!!!!!

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