Leistungsgerecht aber unglücklich

Luxusaushilfe Hasenbein und die beiden Torschützen freuen sich nach dem Spiel über Geschenke von den Fans.

Luxusaushilfe Hasenbein und die beiden Torschützen freuen sich nach dem Spiel über Geschenke von den Fans.

Am Sonntag war es wieder soweit. Der Punktspielbetrieb im Jahr 2014 stand an. Zu Gast war der TuS Neetze II, der im vergangenem Jahr stark gestartet war und ebenso stark nachgelassen hat. Außerdem ist der TuS Neetze immer eine Wundertüte, denn man weiß nie, ob sich die Neetzer durch ihren Bezirksligakader verstärken lassen.

Die Eisenbahner, die eine mittelmäßge Vorbereitung absolviert hatten und auf mehrere Spieler verzichten mussten, starteten dennoch mit viel Zuversicht und Selbstbewusstsein in das Spiel. Hier hatten aber vorerst die Neetzer den besseren Start und begannen recht druckvoll. So brauchten die Eisenbahner 15 Minuten um sich zu sortieren und in das Spiel zu kommen. Nach der Sturm und Drang Phase des TuS Neetze bekam der ESV mehr Zugriff zum Spiel. Es gelangen viel schöne Kombinationen und Spielzüge. Der ESV wurde nun überlegen, hatte jedoch Glück, als nach einer Ecke kurz vor der Halbzeit ein Neetzer Spieler den Ball mit seinem Kopf nur gegen die Latte lenkte.

Chris Sturm machte ein ganz starkes Spiel, machte die wichtige Vorlage zum 1:0.

Chris Sturm machte ein ganz starkes Spiel, machte die wichtige Vorlage zum 1:0.

Nach der Halbzeit spielte nur noch der ESV, drückte den TuS Neetze II weit in die Neetzer Hälfte und spielte sich einige Möglichkeiten heraus um in Führung zu gehen. In der 53. Minute führte ein Einwurf am Neetzer 16er von Joschka Schiller, der sich als Abwehrspieler verlaufen, hatte zum Tor: Chris Sturm konnte den Einwurf durchstecken und Stefan Seyer Rohde schoss den Ball unhaltbar in die Maschen zur 1:0 Führung. Die ESVer ließen nicht nach und erkämpften sich weitere Chancen. Stefan Seyer Rohde konnte – nachdem er sich schön gegen die Neetzer Abwehr durchgesetzt hatte – auf Dustin Auth passen, der auf 2:0 erhöhte.

Der TuS Neetze II gab aber nicht auf, was in der 75. Minute nach einer Ecke und in der 85. Minute nach einem Freistoß jeweils durch einen Kopfball zum schlussendlichen 2:2 Unentschieden führte. Der ESV hat insgesamt sehr gut gespielt und konnte streckenweise überzeugen. Dadurch, daß der TuS Neetze das Spiel gut begonnen und gut beendet hat, ist das Ergebnis leistungsgerecht, aber unglücklich für die Eisenbahner.

Der Dank der 1. Herren geht an Christoph Hasenbein, Jens Sommer und Marco Peßel, die alle bereits vorher gespielt haben, sich im Sinne des Vereins aber auf die Bank der ersten Herren gesetzt haben und so den Zusammenhalt des Vereins und der verschiedenen Mannschaften präsentiert haben.

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