„Die Unbesiegbaren“

Es war ständig was los im Strafraum des ESV.

Es war ständig was los im Strafraum des ESV.

Die Überschrift wählte Jan Walther, nachdem die 1. Herren des ESV Lüneburg in den letzten 7 Punktspielen ungeschlagen ist und betonte dabei, daß man dies nicht allzu Ernst nehmen soll. Wir sprachen mit Jan über das Spiel gegen den TuS Hohnstorf vom vergangenem Sonntag. Der ESV spielte 1:1 gegen die Kicker von der Elbe, die über 90 Minuten das Spiel machten. In der 91. Minute gelang Jochen Blunck der wichtige Ausgleich für die Eisenbahner, die weiterhin auf Platz 7 der Tabelle in der 1. Kreisklasse Lüneburg stehen.

Wie hast du das Spiel gesehen?
Einseitig. Wir hatten kaum Zugriff auf´s Spiel, abgesehen von einer kurzen Phase in der zweiten Hälfte, an die ich mich zu erinnern glaube. Klare Torchancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware, unsere Abwehr hat das anständig gemacht. Hohnstorf war schon stark, aber wir hatten auch absolut nicht unseren besten Tag.

Lukas Montag im Zweikampf mit einem Hohnstorfer.

Lukas Montag im Zweikampf mit einem Hohnstorfer.

Was waren die Stärken der Hohnstorfer?
Sie haben einige technisch starke Leute, sind ballsicher im Aufbau und haben sich so häufiger gut bis an unseren 16er gespielt.

Was müssen wir unbedingt verbessern?
Die Frage klingt mir nach sieben ungeschlagenen Ligaspielen in Folge bisschen zu negativ, deshalb antworte ich mal auf „Was haben wir in anderen Spielen besser gemacht?“. Wir haben es diesmal wenig geschafft, Dreiecke zu bilden und durch simples Passen und wieder Anbieten gelungene Ballstafetten zu kreieren und so den Ball vor das gegnerische Tor zu bringen. Zudem waren wir zu statisch, so taten sich wenig Lücken auf, in die hineingestoßen werden konnte. Auch in Sachen Laufbereitschaft und Entschlossenheit haben wir gegen Hohnstorf meiner Meinung nach einiges vermissen lassen.

Glücklich für uns und ärgerlich für die Hohnstorfer?
Ja, auf jeden Fall. Sie waren an dem Tag besser, dementsprechend hätten sie den Sieg verdient gehabt.

Marcus Niedling versuchte, Ordnung ins Spiel der Eisenbahner zu bringen.

Marcus Niedling versuchte, Ordnung ins Spiel der Eisenbahner zu bringen.

7. Platz verteidigt, wie geht es weiter?
Wir haben uns im Mittelfeld etabliert, das ist schön und nicht selbstverständlich. Mit Ab- und Aufstieg werden wir wohl nichts zu tun haben. Wo wir die Saison beenden, ist schwer abzuschätzen. Was ich hoffe, ist ja klar.

Was gibt es noch zu sagen:
Während des Spiels war ich teilweise ziemlich angepisst, was mir im Nachhinein zum Teil übertrieben erscheint. Nach dem Spiel hat es sich dann angefühlt wie ein Sieg (auch wenn wir natürlich nicht allzu zufrieden sein sollten). Nachdem ich dann duschen war, waren die Würste alle weg, das war traurig. Insgesamt also ein emotionaler Tag! :)

Jochen Blunck hatte unter der Woche mit einer Grippe zu kämpfen und ging daher leicht angeschlagen ins Spiel.

Jochen Blunck hatte unter der Woche mit einer Grippe zu kämpfen und ging daher leicht angeschlagen ins Spiel.

 

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