ESV Lüneburg – MTV Soderstorf 1:1 (0:0)

Jochen Blunck traf wieder einmal per Freistoß für den ESV.

Jochen Blunck traf wieder einmal per Freistoß für den ESV.

Mit einem leistungsgerechten Remis trennten sich am vergangenen Wochenende die 1. Herren des ESV und der MTV Soderstorf. Damit verpassten die Eisenbahner eine Wiedergutmachung der katastrophalen Leistung beim 0:6 in der Vorwoche gegen den TuS Hohnstorf. Auch dem Coach und frisch gebackenen Vater Marcus Niedling, der nach kurzer Babypause wieder zurück war, konnte das Team somit kein passendes Geschenk machen.

Mehr geht im Moment wohl nicht – das ist die nüchterne Erkenntnis nach dem 1:1 gegen Soderstorf. Gegen die traditionell kampfstarken und unbequem zu spielenden Soderstorfer taten sich die Eisenbahner in den ersten 30 Minuten sehr schwer und mussten einige brenzlige Situationen überstehen. Erst Mitte der ersten Hälfte konnte die Mannschaft das Trauma der Vorwoche abschütteln und bekam das Spiel allmählich in den Griff. Wirklich zwingende Chancen konnte sich der ESV allerdings nicht erspielen, da die im Ansatz vielversprechenden Angriffe nicht konsequent zuende gespielt wurden.

Leider ist Henning Kogge nach wie vor verletzt - seine spielerische Klasse fehlt dem ESV zurzeit.

Leider ist Henning Kogge nach wie vor verletzt – seine spielerische Klasse fehlt dem ESV zurzeit.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde das nicht besser. Zwar hatte der ESV nun deutlich mehr Spielanteile und ließ auch in der Defensive nicht mehr viel zu, doch nach vorne wollte der letzte Pass einfach nicht gelingen. Bezeichnend, daß das 1:0 durch einen Freistoß fiel: Jochen Blunck wurde an der Strafraumgrenze gefoult und verwandelte den Freistoß selbst durch einen platzierten Schuß ins untere Eck (70.).

Leider hielt der Vorsprung nicht lange, denn Soderstorf nutzte einen unachtsamen Moment des ESV zu einem Konter, der zum insgesamt verdienten Ausgleich führte (85.).

Am kommmenden Wochenende ist der ESV beim Thomasburger SV zu Gast. Hoffentlich kann der ESV hier zu alter Stärke zurückfinden und endlich wieder einen „Dreier“ einfahren.

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