ESV Lüneburg – Lüneburger SV 4:2 (1:0)

Mit Ruhe und Übersicht organisierte Joschka Opalka (links) das Spiel des ESV.

Mit Ruhe und Übersicht organisierte Joschka Opalka (links) das Spiel des ESV.

Nach drei Spielen ohne Sieg hat die 1. Herren des ESV Lüneburg den langersehnten „Dreier“ eingefahren: Ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten Lüneburger SV, dem vermeintlich stärksten Gegner der letzten Wochen, kamen die Eisenbahner nacht einer couragierten Leistung zu einem verdienten 4:2. Damit bestätigte sich die aufsteigende Form des ESV, der auch in der Vorwoche schon gut spielte, jedoch unter fast schon skandalösen Umständen die Punkte in Thomasburg lassen musste.

In einer von der ersten Minute an giftigen Partie hatte der gute Schiedsrichter alle Hände voll zu tun, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Dies gelang jedoch nur bedingt, am Ende standen elf gelbe Karten sowie eine gelb-rote Karte zu Buche. Fußballerisch erwischte die LSV den besseren Start und kam zu einigen Chancen, die der sehr gut aufgelegte ESV-Keeper Mario Dresing jedoch vereiteln konnte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam der ESV jedoch besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Auch die Gastgeber kamen nun zu guten Chancen, so konnte Jochen Bluncks Versuch, das Leder aus kurzer Distanz ins Tor zu spitzeln, gerade noch auf der Linie geklärt werden.

Nur kurze Zeit später folgte jedoch die Führung für den ESV: Eine lange Flanke von Jochen Blunck segelte auf den Kopf von Fabian Beineke, der am zweiten Pfosten völlig freistehend einnickte (21.).

Fabian Beineke (am Ball) eröffnete den Torreigen.

Fabian Beineke (am Ball) eröffnete den Torreigen.

Schon kurz nach der Halbzeitpause konnte der ESV sogar noch nachlegen. Christoph Sturm markierte nach starkem Zusammenspiel mit Hendrik Malone das 2:0 (51.). Wiederum nur wenige Minuten später konnten die Eisenbahner sogar auf 3:0 erhöhen, als Neuzugang Nawid Razaki, der gemeinsam mit Rudi Pardesi ein sehr gelungenes Debüt für den ESV feierte, nach einem Presschlag alleine auf das LSV-Tor zulief und ganz abgezockt einnetzte.

Bei der LSV lagen die Nerven nun blank, es hagelte unschöne Worte und Beleidigungen, leider auch rassistischer Art. Der ESV ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Auch nach der gelb-roten Karte gegen Micha Oldenburg nach wiederholtem Foulspiel und dem zwischenzeitlichen 3:1 nach einem Kopfball von El Saghier (75.) kamen die Eisenbahner in Unterzahl weiter zu Chancen. Hendrik Malone krönte seine starke Leistung mit dem 4:1 nach Vorarbeit von Christoph Sturm (82.).

Damit war die Partie durch und das 4:2 nach einem Elfmeter in der 89. Minute blieb Ergebniskosmetik.

Am kommenden Sonntag gastiert der ESV wieder bei einem Spitzenteam, dem TSV Gellersen II.

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