TSV Gellersen II : ESV Lüneburg 2:0 (1:0)

Auch "Rückkehrer" Stefan Seyer-Rohde (rechts im Bild) konnte dem ESV nicht zum Sieg verhelfen.

Auch „Rückkehrer“ Stefan Seyer-Rohde (rechts im Bild) konnte dem ESV nicht zum Sieg verhelfen.

Die sportliche Achterbahnfahrt der 1. Herren des ESV Lüneburg geht weiter: Dem überraschenden Sieg in der letzten Woche gegen die LSV folgte ein 0:2 beim TSV Gellersen. Den Eisenbahnern fehlt im Moment die Konstanz, um mehr als nur graues Mittelmaß zu sein.

Auf dem vom Dauerregen durchgeweichten Platz hatten beide Mannschaften Probleme mit einem geordneten Spielaufbau, lange Bälle waren auf beiden Seiten das Mittel der Wahl. Gellersen agierte etwas zielstrebiger als der ESV und kam dadurch auch zu mehr Tormöglichkeiten, die jedoch alle vergeben oder von ESV-Keeper Mario Dresing entschärft wurden.

So war es wieder einmal ein Elfmeter, der zu einem Gegentor führte – bereits der dritte Straßstoß in Folge. Dieser war jedoch im Gegensatz zu den letzten beiden unstrittig: Florian Carlsen holte einen TuS-Stürmer im Strafraum von den Beinen, Malte Twesten verwandelte sicher (38.).

Doch auch der ESV hatte gute Chancen: So musste sich Gellersens Torwart schon recht lang machen, um einen Schuss aus 18 Metern noch abzuwehren. Nur kurz danach hatte Hendrik Malone nach toller Vorarbeit von Chris Sturm die beste Gelegenheit für den ESV, doch sein Schuss aus kurzer Distanz wurde gerade noch von einem Gellerser Verteidiger geblockt.

Das Mittelfeld des ESV, hier mit Fabian Beineke, hatte einen schweren Stand gegen Gellersens Metay Demir (Bildmitte).

Das Mittelfeld des ESV, hier mit Fabian Beineke, hatte einen schweren Stand gegen Gellersens Metay Demir (Bildmitte).

Bis zur 70. Minute passierte wenig bis gar nichts, dann hatte der ESV plötzlich die Chance zum Ausgleich, als Dustin Auth nach einem langen Ball allein auf das Tor zulief, sich dann jedoch nicht zwischen Torschuss und Flanke entscheiden konnte.

Zum Ende der Partie löste der ESV den Libero auf und drängte auf den Ausgleich, ohne jedoch zu wirklich zwingenden Chancen zu kommen. Den Gastgebern gab das natürlich Raum zum Kontern und führte fast zu einem Eigentor, als Frank Wolfrath eine Hereingabe an den eigenen Pfosten grätschte. Quasi mit dem Abpfiff durfte Gellersen nach einem Abwehrfehler des ESV dann doch noch mal jubeln (92.).

Auch wenn der Sieg des TSV Gellersen II insgesamt verdient ist – hier war deutlich mehr drin für den ESV, denn die beiden Gegentore waren geschenkt. Am kommenden Wochenende geht es nun im ersten Rückrundenspiel gegen die SV Eintracht Lüneburg II.

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