MTV Treubund III – ESV Lüneburg 1:1 (0:0)

Der ESV konnte nur einmal jubeln.

Der ESV konnte nur einmal jubeln.

Mit einem Remis beim MTV Treubund III musste sich der ESV am vergangenen Sonntag begnügen. Zwar wäre ein Sieg angesichts einer Unzahl an Torchancen im Bereich des Möglichen gewesen, doch nur einmal schaffte es das Team von Marcus Niedling, das Leder über die Torlinie zu bringen.

Im Gegensatz zum Spiel der Vorwoche gegen Göhrde, wo der ESV erst in den letzten 20 Minuten überzeugte, waren die Eisenbahner in diesem Spiel von Beginn an wach und konzentriert. Von eventuellen Nachwirkungen der Weihnachtsfeier, die wie in jedem Jahr wieder etwas ausuferte, war überraschenderweise nichts zu spüren. Die Mannschaft präsentierte sich topfit und hatte – bis auf eine kurze Phase nach der Halbzeit – die Partie jederzeit im Griff. Auch spielerisch war man den Gastgebern überlegen, was nach der deutlichen Klatsche im Hinspiel schon etwas überraschend war, denn damals wurde man vom MTV Treubund III mehr oder weniger vorgeführt.

Doch die ganze Überlegenheit nützt wenig, wenn man sie nicht in Tore ummünzt. Genügend Gelegenheiten dafür hatte der ESV … zuviele, um sie alle zu rekapitulieren. Doch spätestens als Henni Malone mit einem Volleyschuss aus 5 Metern am überragenden MTV-Torwart scheiterte, war es klar, daß sich die mangelnde Chanchenverwertung des ESV noch mal rächen könnte.

So war es dann auch, und die Gastgeber trafen nach einem Solo mit einem harten Schuss ins linke Eck zum 1:0 (68.). Gottseidank konnte der ESV schnell reagieren und nach einer schönen Kombination über Fabian Beineke und Jochen Blunck durch Henni Malone wieder ausgleichen (70.). Wenig später hätte der ESV noch einen Elfmeter bekommen können, nachdem Chris Sturm im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wurde, doch der Pfiff des Schiedschrichters blieb aus.

So blieb es beim – aus ESV-Sicht – insgesamt unbefriedigenden 1:1. Was jedoch optimistisch stimmt, ist die Art und Weise, wie die Eisenbahner spielten. Am kommenden Wochenende steht nun das Hallenturnier des ESV an, eine Woche später dann das Nachholspiel gegen den SC Lüneburg.

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