TuS Reppenstedt II – ESV Lüneburg 3:2 (2:2)

Auch zwei Treffer von Hendrik Malone (rechts) reichten nicht zum Sieg.

Auch zwei Treffer von Hendrik Malone (rechts) reichten nicht zum Sieg.

Die 1. Herren des ESV Lüneburg muss weiter auf den ersten Sieg in 2016 warten. Beim Tabellenletzten TuS Reppenstedt II haben sich die Eisenbahner nach einer guten Anfangsphase quasi selbst geschlagen.

Der ESV kam gut ins Spiel und lag schnell mit 2:0 vorn: Bereits in der 13. Minute konnte Hendrik Malone aus kurzer Distanz einen Treffer erzielen nachdem der Reppenstedter Keeper einen Ball nicht festhalten konnte. In der 35. Minute war es wiederum Hendrik Malone, der nach einem unwiderstehlichen Solo die Weichen eigentlich schon auf Sieg gestellt hatte.

Doch die komfortable Führung brachte dem ESV keinerlei Sicherheit. Ein Ballverlust im Aufbauspiel brachte Reppenstedt in Überzahl, was sie konsequent nutzten und ein Reppenstedter nach einem Querpass nur noch den Fuß hinhalten musste (41.). Nur wenige Minuten später patzte der ESV erneut und ein Reppenstedter konnte die daraus resultierende Eins-zu-Eins Situation gegen ESV-Keeper Alex Ostrowski für sich entscheiden (45.).

Als kurz nach der Halbzeitpause auch noch das 3:2 für Reppenstedt fiel, war das Spiel binnen weniger Minuten auf den Kopf gestellt (52). Der ESV machte jetzt zwar wieder mehr Druck, kam jedoch nicht zu zwingenden Chancen. Reppenstedt igelte sich komplett hinten ein und versuchte, durch „Verletzungen“ und endlose Diskussionen mit dem Schiedsrichter Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hatte die bis dahin sehr faire Partie überhaupt nicht nötig, aber im Abstiegskampf scheint eben jedes Mittel recht zu sein.

So blieb es bis zum Ende beim 3:2 für Reppenstedt, was nach der Leistung des ESV in der zweiten Halbzeit auch nicht unverdient war.

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